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Schängel für Koblenz wollen bestehen

Einziges Ratsmitglied wechselt zur FBG-Fraktion

M Koblenz. Der Verein Schängel für Koblenz war neben der AfD einer der komplett neuen Akteure, die nach der Kommunalwahl im Mai 2014 in den Stadtrat eingezogen waren. Nun geben die Schängel zumindest in dem Kommunalparlament ihre Eigenständigkeit auf: Franz-Josef Möhlich, einziges Ratsmitglied der Gruppierung, wird Fraktionsmitglied der FBG (die RZ berichtete). Sind die Schängel für Koblenz damit also Geschichte?

„Es steht nach wie vor: Die Schängel für Koblenz bleiben, und wir kümmern uns weiter um unsere Themen“, sagt Möhlich im Gespräch mit der RZ.

Er wird nun zwar auch Mitglied der FBG, bleibt aber zudem bei den Schängeln. „Es gab drei Möglichkeiten: Ich werde Mitglied von beiden Vereinen, ich bleibe nur bei den Schängeln für Koblenz, das hätte ich aber unfair gefunden, oder ich gehe zur FBG und gebe die Schängel auf“, sagt Möhlich. Nur im letzten Fall werden die Sitze in den Ausschüssen, die die Fraktionen je nach Größe bekommen, neu berechnet, aber im Fall der FBG hätte dies keinen Unterschied gemacht, sagt Möhlich – und konnte deshalb ohne Auswirkungen Mitglied der Schängel bleiben. Grundsätzlich gebe es aber viele Schnittmengen zwischen den beiden Bürgergruppen. „Beide arbeiten für Koblenz und sind nicht parteigebunden“, so Möhlich. Entscheidend sei für ihn gewesen, dass es bei der FBG keinen Fraktionszwang gibt, „ich will mich bei Entscheidungen nicht verbiegen“. Der Kommunalpolitiker will sich nicht nach einer Partei richten und weiter die Positionen auch der Schängel vertreten. Diese fordern etwa einen Schwimmbadneubau im Passivhausstandard oder einen Synagogenneubau an anderer Stelle als an der Weißer Gasse.

Wie es zusammenpasst, gleichzeitig in der FBG-Fraktion aktiv zu sein und die Schängel nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, „da müssen wir jetzt schauen, wohin die Reise geht“, so Möhlich. Weiterhin als fraktionsloser Einzelkämpfer im Rat zu sein, der unter anderem kein Stimmrecht in den Ausschüssen hat, war für ihn keine Option mehr. „Mit der Zeit habe ich gemerkt, wie ohnmächtig man als Einzelkämpfer im Stadtrat ist, allein kommt man keinen Schritt nach vorn.“ Bislang hat er sich generell sehr zurückgehalten in dem Gremium, „allein kostet das viel Zeit und bringt nichts“. Mit der jetzt vierköpfigen FBG-Fraktion hofft er hingegen, etwas bewegen zu können. Stephanie Mersmann

RZ Koblenz und Region vom Dienstag, 20. Januar 2015, Seite 13

 

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